Details
- Grosse Schwester 2053 m, Wolan 2048 m, Jahnturm 2034 m
- Ausgangspunkt: Reservoir oberhalb Planken
- Route: ab Parkplatz 920m zum Sarojasattel 1627 m und weiter zu den Drei Schwestern, anschliessend via Garsellikopf, Kuhgrat und Fürstensteig nach Gaflei
- Anforderung: Kondition für 5 Stunden, Trittsicherheit und schwindelfrei
- Ausrüstung: Klettergurt, Helm, 1x Bandschlinge, 1x Prusik, 1x Schraubkarabiner
- Schwierigkeit: wandern T4, Klettern II
- Höhendifferenz: Aufstieg ca. 1400 Hm, Abstieg 700 Hm
- Gehzeit: 5-6 Std.
- Max. Anzahl Teilnehmer: 8 Personen
Anmeldung und Auskunft bis 18. Mai bei Arnold Frick unter oder +423 792 33 32.
Eckdaten:
Rückblick
ALLE Drei Schwestern
Mit den Worten «Wetterbericht sieht gut aus, wir gehen!» startet unser Abenteuer am
Samstag, 23.Mai um 6.45 Uhr. Die Sonne lacht. Alle zehn Bergbegeisterten stehen beim Arnold auf dem Parkplatz und sind gespannt, was heute alles auf sie zukommt. Ausser Arnold und Jürg, die Zwei wissen genau, was uns Cooles erwartet. 7 Uhr Abmarsch ab Wasserreservoir Planken. Natürlich geht es durch alle Abkürzungen hoch Richtung Gafadura. Ohne Pause bei der Gafadura-Hütte vorbei, geht es weiter bis zum Einstieg des blau-weiss markierten Leiterliwegs Richtung Drei Schwestern. Nach den Leitern heisst es Rucksäcke deponieren und Klettergurt anziehen. Die Spannung und Erwartung steigt. Arnold steigt vor auf den Wolan, um uns zu sichern, und Jürg schaut, dass alle richtig am Seil hängen. Dann kraxelt einer nach dem anderen Richtung Gipfelkreuz. Jürg macht den Schluss und hilft wenn nötig mit guten Tipps und frechen Sprüchen von unten nach. Die Euphorie nach dem ersten Gipfel ist riesig, doch das nächste Highlight setzt noch einen drauf: Popo raus und abseilen, dann auf dem Klemmblock 90 Grad drehen und gleich weiterkraxeln dem Riss entlang hoch zum Jahnturm. Ein absolut cooler Genuss – für einige von uns war es sogar das allererste Mal. Den Mutigen gehört die Welt! Auf dem Jahnturm sammeln wir uns, bevor wir uns – erneut von Arnold bestens gesichert – ins nächste Abseilabenteuer stürzen.
Unten angekommen, packen wir unsere Sachen, steigen weiter auf den Hauptgipfel der Drei Schwestern und geniessen die verdiente Mittagspause. Natürlich lassen wir keinen Gipfel aus bis zum Fürstensteig. Im Fürstensteig liegt noch an den zwei berüchtigten Stellen Schnee. Auch dies meisterten alle ohne Probleme. Jetzt nur noch schnell ins Matu, der Durst muss dringend gelöscht werden. Auch eine Runde Eis darf nicht fehlen, bevor es mit dem Roten Landrover wieder Richtung Schaan geht.
So endet ein erneut grandioses Abenteuer voller Nervenkitzel, Adrenalinkicks, tollen Begegnungen und echtem Teamgeist unter Gleichgesinnten.
Ein riesiges Dankeschön an Arnold und Jürg, dass ihr uns mitgenommen und so viel Geduld bewiesen habt. Wir freuen uns schon riesig auf das nächste Abenteuer mit euch!
Karin Pallas