Schwarzhorn und Grauspitz, 13. Juni 2026
Um 7 Uhr traf man sich beim Gänglesee und Arnold Frick, der Tourenleiter, gab den Startschuss für heute. Es ging mit den Fahrrädern los – ca. 4,5 km und 350 hm. Zu diesem Zeitpunkt war es noch bewölkt und noch kein Gipfel in Sicht. Ein Fahrrad sollte dringend geölt und ein anderes repariert werden, da es einen Platten gab. Dann ging es ab Obersäss zu Fuss über den „Winter-Weg“ aufs Schwarzhorn. Ein Teilnehmer nahm dann doch einen anderen Weg und verliess die Gruppe Richtung Pfälzerhütte. Der Rest blieb beim Aufstieg beisammen, und es ergaben sich gute Gespräche zwischen den steilen Passagen. Die Wolken verzogen sich bis zu unserer Ankunft auf dem Gipfel; ein erstes Mal konnte allen gratuliert werden. Mit einem gelegten Seil am Kreuz und einem weiter unten an einem Bohrhaken kamen alle gut auf den Grat hinab, um auf diesem teils ausgesetzten Weg zum nächsten Gipfel, dem Grauspitz, aufzusteigen. Die Gruppe war eine gute Mischung von Erfahrenen und Unerfahrenen in Bezug auf den Grauspitz, sodass sich Arnold auf die Personen, die er am kurzen Seil führte, fokussieren konnte, und die Erfahrenen den Unerfahreneren mit Rat und Tat zur Seite standen. Auf dem Grauspitz gab es noch mehr Gratulationen, und ein Trupp eines Alpenvereins aus Österreich stiess dazu. Es gab einen spannenden Austausch und nette Gespräche. Der Weg zurück – noch einmal gut fokussiert – ging ebenfalls ohne Probleme vonstatten. Beim Abstieg ab Ijesfürggli lag noch viel Schnee, und wir rutschten, joggten oder glitten hinab bis kurz vors Obersäss, während andere schon früher über den Wanderweg abstiegen. Gesund, glücklich und müde sassen die meisten in der Valüna noch zusammen, bis jeder wieder seiner Wege ging und wunderbare Erinnerungen im Rucksack mit nach Hause nahm.
Andrea Augsburger