Skitour Parpeinahorn (Ersatztour für Zapporthorn) mit Peter Frick vom 29.03.2026
Flexibilität gefragt
Aufgrund der Lawinengefahr und der Wetterlage entschied Tourenleiter Peter Frick kurzfristig, das Zapporthorn gegen das Parpeinahorn bei Mathon zu tauschen. Mit acht Teilnehmenden war die Gruppe erfreulich gross – ein starkes Aufkommen, das trotz der frühen Stunde (Sommerzeit-Umstellung!) für beste Motivation sprach.
Start in den Tag
Treffpunkt war um 07:15 Uhr beim LAV-Sekretariat, mit einem weiteren Zustopp um 07:30 Uhr in Balzers. Mit dem LAV-Bus ging es zügig Richtung Graubünden.
Herausfordernde Sicht, beste Stimmung
Die äusseren Bedingungen waren zunächst eine Prüfung: Wenig Schnee und kaum Sicht sorgten für eine gewisse Skepsis. Doch die gute Laune in der Gruppe war ansteckend. Im gemütlichen Tempo kamen wir gut voran. Oberhalb der Baumgrenze war unser Gipfelziel jedoch nicht auszumachen – es herrschte „Weiss in Weiss“, bis schliesslich doch noch ein Steinmann im Nebel auftauchte.
Abfahrt mit Überraschungseffekt
Die Abfahrt bot eine ganz eigene Dynamik: Da man wegen der diffusen Sicht nicht jede Wechte oder Mulde rechtzeitig kommen sah, sorgte das Gelände für den einen oder anderen „Überraschungsmoment“ in den Beinen. Dennoch war die Schneequalität sehr gut und wir kamen alle mit einem Lächeln im Tal an.
Krönender Abschluss im „Muntsulej“
Den perfekten Ausklang fanden wir unmittelbar am Ausgangspunkt im Restaurant Muntsulej. Der Einkehrschwung wurde dort zum kulinarischen Highlight: Die hervorragenden Cappuccinos und der feine Kuchen bildeten den perfekten Abschluss eines gelungenen Tourentages.
Michaela Hogenboom