Details
AUSGEBUCHT!
- Ausgangspunkt: Lünerseewerk
- Route:
Der Blodigrinne-Klettersteig führt in wilder alpiner Umgebung auf die Drusenfluh und zählt zu den eindrucksvollsten Via-Ferrata-Touren im Rätikon. Die Route bietet lange, alpine Passagen, eindrückliche Tiefblicke und einen grandiosen Gipfelblick über Vorarlberg und Graubünden.
Wir steigen vom Ausgangspunkt im Montafon über das Gauertal zur Lindauer Hütte auf und folgen dem markierten Zustiegsweg zum Einstieg der Blodigrinne. Der Klettersteig (Schwierigkeit C/D) führt durch die eindrucksvolle Rinne hinauf zur Drusenfluh (2827 m). Nach dem Gipfelaufenthalt erfolgt der Abstieg über die gesicherte Variante zurück zum Einstieg und auf dem Aufstiegsweg zum Ausgangspunkt.
Topo - Anforderung: sehr gute Kondition für eine lange alpine Tagestour, trittsicher und schwindelfrei, Erfahrung im Klettersteiggehen
- Ausrüstung: komplette Klettersteig-Ausrüstung (Klettergurt, Klettersteigset, Handschuhe, Rastschlinge mit Schraubkarabiner)
- Schwierigkeit: Klettersteig C/D, Kletterpassage II-, Bergwandern T3
- Höhendifferenz: Kletterlänge 650 Hm, total 1850 Hm
- Gehzeit im Aufstieg: Zustieg 3 Std., Klettersteig 2 Std.
- Gehzeit im Abstieg: 3 1/2 Std.
Anmeldung und Auskunft bis 23. August bei Christian Vogt unter oder +41 78 788 31 03.
Rückblick
Tourenbericht 30.08.2026, Drusenfluh über die Blodigrinne
Früh am Sonntagmorgen trafen wir uns bereits um 6 Uhr in Schaan. Bei bester Wetterprognose und entsprechend guter Stimmung machten wir uns auf den Weg ins Montafon. Ausgangspunkt unserer Tour war der Parkplatz bei der Golmerbahn in Latschau, direkt am Staubecken.
Von dort stiegen wir über den bekannten Weg zur Lindauer Hütte auf. Nach einem gemütlichen Zustieg erreichten wir schliesslich den Einstieg in den Klettersteig Blodigrinne.
Für den Aufstieg entschieden wir uns für die linke, anspruchsvollere Variante. Besonders der untere Bereich überzeugte mit hervorragendem, festem und gut griffigem Kalk – genau das richtige, um gut in die Tour einzusteigen.
Mit zunehmender Höhe wurde das Gelände etwas einfacher, aber auch rauer. Zuletzt führten uns Schotter und einfaches Klettergelände hinauf zum Gipfel. Oben angekommen, war die Freude gross und wir konnten uns eine ausgiebige Gipfelrast mehr als verdient gönnen.
Bei strahlendem Wetter bot sich uns eine fantastische Rundumsicht auf die umliegende Bergwelt. Die Gipfel wurden bestaunt, zugeordnet und natürlich auch ausgiebig studiert.
Für den Abstieg folgten wir zunächst unserer Aufstiegsroute. Anschliessend wechselten wir auf den rechten, deutlich einfacheren Klettersteig und stiegen über diesen zurück zum Wandfuss.
Das Wetter hielt weiterhin bestens, und so konnten wir den Rückweg zur Lindauer Hütte nochmals richtig geniessen. Dort angekommen, durfte der gemütliche Teil natürlich nicht fehlen: Bei Speis und Trank liessen wir die Erlebnisse des Tages nochmals Revue passieren.
Gestärkt machten wir uns schliesslich auf den Rückweg zum Ausgangspunkt und anschliessend auf die Heimreise.
Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmenden!
Es war ein super Sonntag mit euch – tolle Gruppe, beste Verhältnisse, herrliches Bergwetter und eine abwechslungsreiche Tour.
Christian Vogt