Details
Aus organisatorischen Gründen finden die Wandertage für die Dienstags- und Freitags-Wanderer nur in einer Stärkeklasse statt.
Die Teilnehmeranzahl ist beschränkt!
Bitte beachten: Gilt nur für LAV-Mitglieder, welche regelmässig an den Wanderungen teilnehmen.
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Höhendifferenz |
Je nach Tourenwahl, ca. 200 - 300 Hm |
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Wanderzeit |
ca. 2 ½ - 3 Stunden pro Tag |
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Schwierigkeit |
T1 |
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Teilnehmerzahl |
ist beschränkt |
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Termin |
15.06.2026 – 19.06.2026 (4 Nächte) |
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Ort |
Naturns im Vinschgau |
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Unterkunft |
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Kosten |
CHF 480.00 pro Person im Doppelzimmer |
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Leistungen |
Halbpension |
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Anmeldefrist |
31. März 2026 |
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Besonderes |
Auf dem Dach des Hotels steht den Gästen ein kleines Himmelbad mit Thermalwasser zur Verfügung. |
Bei Fragen wende dich bitte an Luzia Deplazes unter oder +41 78 793 31 63.
Anmeldung im Sekretariat des LAV unter oder +423 232 98 12.
Eckdaten:
Rückblick
Tourenbericht Seniorenwandertage in Naturns, 15.-19. Juni 2026
Der Vinschgau ist ein vielfältiges Wanderziel im Herzen der Alpen und zeichnet sich aus durch ein warmes und trockenes Klima. Diese Wander- und Kulturregion Vingschgau in Südtirol in all ihrer Schönheit und Eigenart zu erleben, war das Ziel der Dienstags- und Freitags-Gruppen des Liechtensteiner Alpenvereins.
Südtirol war und ist auch heute noch stets ein äusserst beliebtes Wanderziel für uns Liechtensteiner, zumal die Südtiroler in unserem Land stets willkommen sind und auch waren.
Die Anmeldeliste zu Wanderungen in Südtirol war sehr schnell ausgebucht, konnten doch 29 Teilnehmer die Reise über den Ofenpass nach Naturns als Aufenthaltsort für schöne Wandertage antreten.
Diese Gemeinde mit 6100 Einwohnern erstreckt sich zwischen Weinreben und Obstgärten vom Hauptort Naturns bis Staben unterhalb von Schloss Juval und dann nach Tabland und Tschirland auf der anderen Etschseite. Hier geht die Landschaft in das milde Klima des Meraner Landes über. Da thront Schloss Juval über der Gegend und hier zweigt das Schnalstal zum mächtigen Gletscher im Talschluss ab, in dessen ewigem Eis Ötzi gefunden wurde.
Mitten in Naturns hatte unsere tüchtige Wanderchefin Luzia Deplazes unsere Unterkünfte für eine Woche beim Kreuzwirt gebucht und wir waren dort zur vollen Zufriedenheit gut untergebracht.
Unsere erste Mini-Wanderung führte uns am gleichen Tag hinauf zur Jausenstation «Schwalbennest»; es ist dies eine kleine, urige Station am Sonnenberg von Naturns, wo wir bei einer schönen Aussicht typische Südtiroler Köstlichkeiten geniessen konnten. Diese Jausenstation ist vielen Besuchern unseres Landes wohlbekannt und bei einem gemütlichen Spaziergang aus dem Dorfzentrum leicht erreichbar.
Am zweiten Wandertag stand der Sonnenberger Panoramaweg auf dem Programm und führte quer durch den Sonnenberg bis zur Jausenstation «Weinberghof» und weiter bis ins Ortszentrum von Naturns. In unserer Gruppe war auch Friedl Ganthaler aus Naturns dabei. Dieser Friedl hatte über dreissig Jahre bei der Ivoclar in Naturns gearbeitet und ist ein Bekannter von «Pfosta», der ja auch bis zur Pensionierung in der Ivoclar in Schaan beruflich tätig war. Friedl erzählte uns viel Interessantes über die Obstbaukulturen, so auch, dass in jedem Jahr bei der Ernte über 15'000 Helfer aus Rumänien und Ex-Jugoslawien im Einsatz stünden.
Am zweiten Wandertag machte sich eine kleinere lauffreudige Gruppe von uns auf die abwechslungsreiche Etappe des Meraner Höhenwegs von der Bergstation der Texelbahn bei Partschins bis zur Bergstation der Seilbahn Unterstell oberhalb von Naturns auf den Weg, dabei galt es die legendäre 1000-Stufen-Schlucht mit Hängebrücke zu überwinden. Es war eine ideale Höhenwanderung mit komfortabler Rückkehr ins Tal.
In Südtirol dürfen Waal-Wanderungen – ein Wunsch der Besucher – nicht fehlen. Am vierten Tag freuten wir uns auf die aussichtsreiche Genusswanderung von Töll entlang des Algunder Waalweges nach Meran ins Stadtzentrum. Allerdings gab es oft Stau auf diesen Waalwegen. Recht anspruchsvoll war der Schnalser Waalweg, der vom Ortszentrum von Tschars bis nach Schloss Juval führt. Nach der Einkehr beim Schlosswirt waren wir alle recht ermüdet froh, den Shuttlebus bis ins Tal benützen zu können.
Am fünften Wandertag, also am Tag der Heimkehr, war noch genug Zeit und Power, um die Schliniger Alm aufzusuchen, die sich bei Burgeis auf 1868 m ü.M. befindet. Startpunkt für diese leichte Almwanderung war der Parkplatz des Langlaufzentrums Schlinig, welcher sich am Ende des kleinen Dorfes befindet. Bald öffnete sich das idyllische Tal und gab den Blick auf die mächtigen Gipfel der Sesvennagruppe frei. Gerne liessen wir uns von der Küche des Alm-Gasthauses und den Produkten der Käserei verwöhnen, so auch vom besten Almkäse des Obervinschgaus.
Am Ende meines Wanderberichts möchte ich als langjähriger Autor im Namen von allen 29 Beteiligten für diese sommerlichen Wandertage in Naturns danken, vor allem der stets tüchtigen und aktiven Wanderchefin Luzia Deplazes, den Taxifahrern und insbesondere auch Anita Good und Markus Bartholet für ihre selbstlose Hilfe.
Wir alle hoffen auf weitere Wanderungen in Gottes schöner Welt im nächsten Jahr.
Günther Jehle, Planken,